Dämmerung der Gipfel
Erich Schattenfels
Romantische Klassik
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Ein episches romantisches Klavierkonzert mit üppiger Streichorchesterbegleitung, virtuosen Klavierflourishes und dramatischen Blechbläserfanfaren, die von melancholischen Holzbläser-Soli unterbrochen werden. Dynamische Schwellungen bauen intensive emotionale Höhepunkte auf, während rubato-Tempi und chromatische Harmonien die Sehnsucht nach heroischer Freiheit im Gebirge einfangen. Authentische akustische Orchestrierung mit natürlicher Hallreverberation evoziert die Romantik des 19. Jahrhunderts.
Lyrics
In der Dämmerung des Waldes flüstert der Wind, Sehnsucht webt sich durch die Zweige fein.
O du ferne Gipfelpracht, so rein und hoch, Dein Ruf zerreißt die Ketten meiner Brust. Herz, das pocht in wildem Sturm der Nacht, Jagt nach deinem Licht, das ewig ruht. Durch Täler tief, wo Nebel sich verweben, Strebe ich empor, ein Funke Glut im Eis.
Doch Schatten greifen, finstre Mächte toben, Inn're Kämpfe lodern heiß und grell. Blitze zucken, Donner rollt im Blut, Will ich brechen, falle tief hinab. In des Abgrunds Schoß, wo Qualen wüten, Schreit die Seele: Freiheit, nimm mich hin! Wellen peitschen, Felsen splittern hart, Heldentum erblüht im Schmerz entzwei.
Wieder ruft die Gipfelpracht so rein und hoch, Herz pocht wild im Sturm der Nacht. Durch Täler tief, wo Nebel sich verweben, Strebe ich empor, ein Funke Glut im Eis. O du ferne Herrlichkeit, nimm mich auf, In dein Licht, das ewig ruht.
Leise stirbt der Wind, die Seele findet Ruh, Ew'ge Sehnsucht schläft im Glanz der Pracht. Ein letzter Seufzer, dann die große Stille.
Dämmerung der Gipfel
Erich Schattenfels
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