Sturmseufzer der Nebelpfade
Egon Schattenwind
Romantic Classical
About
Ein leidenschaftliches Romantik-Klassikwerk, das mit üppigem Streichorchester, virtuosen Klavierflourishes, heroischen Blechbläserfanfaren, melancholischen Holzbläser-Solis und dramatischen dynamischen Swells eine heroische Seelenreise durch nebelverhangene Berge evoziert. Die expressive Melodie und chromatischen Harmonien betonen tiefe Sehnsucht und Kampf gegen die Elemente, untermalt von rubato Tempo und natürlicher Hallreverberation. Authentische akustische Orchestrierung ohne moderne Effekte transportiert die Essenz der Romantik.
Lyrics
In der Stille der Dämmerung weht ein Hauch Von fernem Ruf, der das Herz zerreißt
Durch Nebelberge steig ich empor, Wo Winde tosen wie alte Rache, Mein Atem keucht, die Brust will brechen, Doch Sehnsucht treibt mich höher, tiefer rein. Die Felsen flüstern von vergess'nen Pfaden, Wo Helden fielen, doch Seelen siegten.
Sturm peitscht mein Antlitz, Regen beißt wie Eisen, Die Nacht umfängt mich mit kalten Klauen, Ich ringe mit Schatten, die aus mir selber wachsen, Vom Tod gejagt, der lauert im Abgrund. O ew'ge Qual, du glühend Verlangen, Nach Licht jenseits des Fleischs und Leidens! Die Sterne spotten, der Himmel tobt wild, Doch in der Brust lodert ein Feuer unstillbar. Ich schreie hinaus in die schwarze Weite, Lass mich erlöst sein, lass mich vergehn!
Durch Nebelberge steig ich empor, Wo Winde tosen wie alte Rache, Mein Atem keucht, die Brust will brechen, Doch Sehnsucht treibt mich höher, tiefer rein. Die Felsen flüstern von vergess'nen Pfaden, Wo Helden fielen, doch Seelen siegten. Nun bricht der Schein durch Wolkengewölk, Ein Glanz, der heilt die wundescharfe Seele.
Nochmal erhebt sich der Orkan mit Grimm, Blitze zerspalten die Nacht wie Schwerter, Ich halt mich fest an Wurzeln des Bergs, Und fluche dem Schicksal, das mich martert. Sterblich bin ich, Staub vor dem Unendlichen, Doch heldenhaft trotzt mein Wille dem Grab. Die Sehnsucht singt ein Lied der Befreiung, Vom Irdischen los, zum Göttlichen hin.
Im ersten Morgenlicht erblass' ich, Die Winde schlafen, der Sturm vergeht. Mein Herz erfüllt sich mit himmlischem Frieden, Transzendent nun, in Ewigkeit gebettet. Ein letzter Seufzer, ein Hauch der Seele, Und alles ist still, in unendlicher Ruh.
Sturmseufzer der Nebelpfade
Egon Schattenwind
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