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Duration4:53

Der Einsame Streiter

Korbinian Bergfeuer

Romantic Classical

About

Dieses romantische Klassikstück entfaltet sich mit einer vollen Streichorchester, pianistischen Flourishes, dramatischen Blechbläserfanfaren, eindringlichen Holzbläsersolos und mächtigen dynamischen Schwellungen, die die emotionale Tiefe der deutschen Romantiktradition einfangen. Inspiriert von Beethoven und Wagner, evoziert es heldenhafte Kämpfe in stürmischen Bergen und nebligen Wäldern, mit rubato-Tempo und chromatischen Harmonien für intensive Leidenschaft. Die akustische Orchestrierung mit natürlicher Hallreverberation schafft eine epische, nostalgische Atmosphäre voller Individualismus und Naturverbundenheit.

Lyrics

intro

Im Schatten uralter Tannen, wo der Nebel webt sein Band, erwacht das Herz in wilder Glut, Sehnsucht ruft durchs stille Land.

exposition

Durch Felder, wo der Sturm entfacht, zieh ich hin, ein einsam Streiter, die Berge rufen, hoch und karg, ihr Echo trägt mein heiß Verlangen. Die Winde peitschen, Wellen tosen, doch in der Brust lodert das Feuer, für dich, o Liebe, unerreicht, die mich treibt durch Nacht und Qual.

development

Hoch empor, wo Felsen brechen, kämpf ich mit des Schicksals Zorn, Blitze zucken, Donner hallt, mein Schwur: ich siege oder sterb! Die Seele ringt in dunklen Tiefen, nach Licht, nach deinem sanften Schein, die Welt erzittert, ich erbebe, Held des Leids, im Sturm geboren. Noch tiefer sink ich, dann erhebe, die Kraft der Erde durch mich wallt, dein Bild, es leuchtet fern und nah, in jedem Blatt, in jedem Stein.

recapitulation

Durch Felder, wo der Sturm entfacht, zieh ich hin, ein einsam Streiter, die Berge rufen, hoch und karg, ihr Echo trägt mein heiß Verlangen. Die Winde peitschen, Wellen tosen, doch in der Brust lodert das Feuer, für dich, o Liebe, unerreicht, die mich treibt durch Nacht und Qual.

development

Und höher steig ich, Blut erglüht, die Gipfel küssen Himmelsrand, der Schmerz wird Lied, das ewig klingt, im Herzen siegt die große Ruh. Verloren doch gefunden nun, in des Kosmos unermess'ner Weite, dein Hauch umfängt mich, sanft und stark, Transzendenz webt aus meiner Pein.

coda

Im Schatten uralter Tannen, verhallt der Ruf, wird ew'ges Schweigen, das Herz erblüht in stiller Pracht, Sehnsucht findet endlich Frieden.

Der Einsame Streiter

Korbinian Bergfeuer

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