Ragende Gipfel der Sehnsucht
Eberhard Nebelhorn
Romantische Klassik
About
Eine epische romantische Komposition mit üppigem Streicherorchester, virtuosen Klavierflourishes, dramatischen Blechfanfaren, melancholischen Holzbläser-Soli und mächtigen dynamischen Schwellungen, die heldenhafte Kämpfe in nebligen Bergen und tiefe Sehnsucht evozieren. Die expressive Melodien und chromatischen Harmonien bauen emotionale Intensität auf, unterlegt von rubato-Tempo und natürlicher Hallwirkung eines Konzertsaals. Authentische akustische Orchestrierung ohne moderne Effekte fängt den Geist der Romantik ein.
Lyrics
In der Stille der Nacht, wo der Wind flüstert leis, Erwacht eine Seele, gefangen im Eis. Herzschlag im Dunkel, ein ferner Ruf hallt, Durch Nebel und Schatten, der Sehnsucht Gewalt.
Über ragende Gipfel, wo Wolken sich weben, Steigt heldenhaft empor, was das Leben uns gab. Der Sturm peitscht die Wangen, die Brust atmet frei, Doch inn're Gebirge, sie brüllen vorbei. Ein Funke im Herzen, unstillbarer Durst, Nach Höhn, die berühren des Himmels ersten Durst. Die Nachtigall klagt in des Waldes Versteck, Und Liebe, die brennt, ohne je zu vergehn.
Wild tobt der Orkan, reißt die Wurzeln entzwei, Der Held ringt mit Schatten, die quälen die Zeit. Blut tropft von Wunden, unsichtbar und tief, Doch Mut wird zur Flamme, die lodert im Brief. Durch Täler der Tränen, wo Dornen sich ranken, Er kämpft um das Licht, das im Innern sich rankt. Die Sehnsucht, ein Pfeil, der das Dunkel durchbohrt, Verwandelt den Schmerz in erhabene Wort'. Höher, immer höher, durch Nebel und Grau, Bis Engel die Arme zum Abgrund hinbau'n. Die Stimme der Berge, sie ruft ohne Zwang, Ein Schwur in der Brust, der ewiglich sang.
Über ragende Gipfel, wo Wolken sich weben, Steigt heldenhaft empor, was das Leben uns gab. Der Sturm peitscht die Wangen, die Brust atmet frei, Doch inn're Gebirge, sie brüllen vorbei. Ein Funke im Herzen, unstillbarer Durst, Nach Höhn, die berühren des Himmels ersten Durst. Die Nachtigall klagt in des Waldes Versteck, Und Liebe, die brennt, ohne je zu vergehn.
Noch einmal der Kampf, wo die Seele zerbricht, Im Rausch der Ekstase, im Tanz mit der Nacht. Die Ketten zerreißen, der Geist wird zum Flug, Durch Sternenmeer stürmt er, im Siegesgesang. Verloren in Weite, gefunden im Schmerz, Die Wunde heilt aus in des Windes Atemzart.
Nun ruht die Seele, im Licht der Unendlichkeit, Heldentum schwindet, wird Ewigkeit. Ein letzter Seufzer, ein Flüstern im Wind, Die Sehnsucht erfüllt, wo der Himmel beginnt. Frieden im Herzen, das Starke, das Kleine, Im Rausch der Natur, der erhabenen Feine.
Ragende Gipfel der Sehnsucht
Eberhard Nebelhorn
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