Schattenwanderung der Sehnsucht
Konrad Dämmerwind
Romantic Classical
About
Ein episches Stück romantischer Klassik mit üppigem Streichorchester, pianistischen Flourishes, dramatischen Blechfanfaren, eindringlichen Holzbläser-Solos und mächtigen dynamischen Schwellungen, die die emotionale Tiefe der deutschen Romantik einfangen. Die Musik webt chromatisches Harmonien und rubato Tempo zu Bildern von Natur, Heldenmut und innerem Kampf, inspiriert von Beethoven und Wagner. Authentische akustische Orchestrierung mit natürlicher Hallreverberation vermittelt nostalgische Leidenschaft und heroische Sehnsucht.
Lyrics
Leise flüstert der Wind durch die Bäume so alt, Ein Seufzer erhebt sich, tief aus der Brust. Die Seele erwacht in der Dämmerung kalt, Und sucht nach dem Licht, das im Herzen verstaubt.
Ich wandre allein durch die Schatten der Welt, Wo Felsen erstarren in ewiger Pracht. Die Liebe, die brannte, nun Asche und Held, Verloren im Sturm, der die Nächte zerbricht. O Sehnsucht, du Flamme in meiner Gewalt, Du zwingst mich zu Kämpfen, zu steigen empor. Durch Täler der Tränen, wo Dornen mich halten, Doch Heldenmut treibt mich zum Gipfel empor.
Der Himmel erzürnt sich, mit Blitzen und Grau, Die Wogen der Leidenschaft tosen so wild. Ich ringe mit Schmerzen, die Seele zerbricht, Doch innere Glut weckt den Mut neu zum Streit. Verbotene Wonnen, die fern und so nah, Ein Flüstern von Engeln in stürmischer Nacht. Die Brust überflutet von Feuer und Qual, Ich trotze dem Schicksal, erob’re die Qual. Noch tiefer der Abgrund, noch höher der Pfad, Die Sehnsucht wird Sturm, der die Fesseln zerreißt. In Ekstase ruf’ ich die Mächte der Nacht, Und breche entzwei, was das Herz einst zerriß.
Ich wandre allein durch die Schatten der Welt, Wo Felsen erstarren in ewiger Pracht. Die Liebe, die brannte, nun Asche und Held, Verloren im Sturm, der die Nächte zerbricht. O Sehnsucht, du Flamme in meiner Gewalt, Du zwingst mich zu Kämpfen, zu steigen empor. Durch Täler der Tränen, wo Dornen mich halten, Doch Heldenmut treibt mich zum Gipfel empor.
Die Sterne erblassen, der Morgen erwacht, Doch innerer Kampf lodert weiter im Blut. Die Wunden der Nacht heilen niemals ganz aus, Ein Funke des Göttlichen glimmt in der Ruh’. Ich schmecke die Freiheit, so bitter und süß, Die Seele erhebt sich zu himmlischem Glanz. Noch einmal der Aufschwung, der heroische Schwur, Durchqueren der Finsternis, leuchtend und pur.
Nun ruht die Gewalt, die Flammen vergeh’n, Im Herzen der Stille ein neues Beginn’. Die Sehnsucht erblüht in unendlicher Weit’, Ein Held in der Nacht, ewig wach und allein. Leise flüstert der Wind... durch die Bäume so alt.
Schattenwanderung der Sehnsucht
Konrad Dämmerwind
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