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Duration4:45

Alpennebel und Seelenflamme

Erich Bergnebel

Romantische Klassik

About

Ein romantisches Klassikstück mit üppigem Streicherorchester, virtuosen Klavierflourishes, dramatischen Blechfanfaren, melancholischen Holzbläser-Soli und mächtigen dynamischen Schwellungen, die tiefe Emotionen von Sehnsucht und heroischem Kampf in alpinen Nebeln entfachen. Die chromatischen Harmonien und rubato-Tempi, inspiriert von Brahms und Wagner, weben ein Netz aus Leidenschaft und Nostalgie mit natürlicher Hall und authentischen Instrumentenklängen. Die orchestrale Fülle transportiert den Zuhörer durch stürmische Täler zur ewigen Liebe.

Lyrics

Intro

Im Rauschen ferner Winde, wo Nebel sich weben fein, erwacht ein Sehnen wild und blind, im Herzen, tief und rein.

Exposition

Durch Täler, wo der Mond die Nacht umarmt, wandert die Seele, hungrig nach dem Licht, die Alpen ragen stolz, wie Heldenarm, und flüstern von der Liebe ew'gem Streit. O Geliebte, fern in Himmels Sphären, dein Schatten tanzt auf Wellen wilder Flut, mein Blut erglüht in stürmischer Gewalt, doch Trennung reißt die Wunde auf, so weit.

Development

Der Sturm bricht los, mit Donnern und mit Zorn, die Eichen beugen sich im heißen Kampf, ich ringe mit dem Schicksal, Nacht für Nacht, und schreie in die Leere: "Komm zurück!" Chromatisch webt der Schmerz sich durch die Brust, wie Wellen, die am Felsen sich zerbrechen, Heldentum in Einsamkeit geboren, verlangt nach dir, durch Feuer und durch Eis. Die Wipfel singen Lieder der Verzweiflung, im Tanz der Blätter, wild und ungezähmt, mein Herz ein Flammenmeer, das nie erlischt, in des Abgrunds dunklem, süßem Ruf.

Recapitulation

Durch Täler, wo der Mond die Nacht umarmt, wandert die Seele, hungrig nach dem Licht, die Alpen ragen stolz, wie Heldenarm, und flüstern von der Liebe ew'gem Streit. O Geliebte, fern in Himmels Sphären, dein Schatten tanzt auf Wellen wilder Flut, mein Blut erglüht in stürmischer Gewalt, für immer dein, in Schmerz und höchster Glut.

Coda

Und wenn der Morgen graut im Purpurrot, verblasst das Bild, doch glüht die Glut im Kern, die Seele steigt empor, transzendent frei, in Ewigkeit, wo Liebe siegt allein.

Alpennebel und Seelenflamme

Erich Bergnebel

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